Was kostet eine Website für ein Weingut?
Es gibt drei Setups: ab 990 € für die Website, ab 2.490 € mit Weinshop und ab 4.490 € zusätzlich mit Marke und Etikett. Die genannten Preise sind Endpreise — nach § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) kommt keine Umsatzsteuer hinzu. Was Ihr Gut wirklich braucht, sagen wir Ihnen im Erstgespräch — auch dann, wenn es das kleinste Paket ist.
Wie lange dauert es, bis wir online sind?
Je nach Umfang zwei bis sieben Wochen. Nach dem Gespräch sehen Sie in etwa einer Woche einen fertigen Entwurf, die Umsetzung dauert ein bis zwei Wochen. Größere Projekte mit Shop, Etikett und Marke brauchen entsprechend länger.
Was brauchen Sie von uns?
Weindaten, ein paar Fotos und Ihre Texte. Mehr nicht. Wenn Texte fehlen oder die Fotos in die Jahre gekommen sind, sagen Sie es im Gespräch — dafür finden wir eine Lösung.
Wir sind mitten in der Lese. Geht das trotzdem?
Ja. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, nicht umgekehrt. Meist bereiten wir den Entwurf vor und stimmen ihn ab, wenn im Keller wieder Ruhe einkehrt. Ein Gut, das während der Lese nicht antwortet, verliert bei uns nichts.
Können wir die Seite später selbst pflegen?
Ja. Weine, Jahrgänge, Termine und Texte ändern Sie selbst, ohne Technikwissen. Zum Livegang bekommen Sie ein kurzes Video, das genau das zeigt.
Muss unser Etikett dafür neu gestaltet werden?
Nein. Website und Shop arbeiten mit dem Etikett, das Sie haben. Marke, Logo und Etikett sind ein eigener Schritt — sinnvoll, wenn Ihr Auftritt im Regal und im Netz auseinanderläuft, aber keine Voraussetzung.
Darf man Wein einfach online verkaufen?
Ja, wenn die Pflichten stimmen: Altersprüfung nach Jugendschutzgesetz, Grundpreis pro Liter, Allergene und Pflichtangaben, Versandkosten pro Zone. Wichtig dabei: Wein, Sekt und Bier dürfen Sie ab 16 abgeben, Brände und Liköre erst ab 18. Verkaufen Sie beides, braucht Ihr Shop zwei Schwellen — das ist im Shop-Paket eingebaut und nicht Ihre Aufgabe.
Wie funktioniert die Altersprüfung im Shop?
Über Didit, einen europäischen Anbieter für Altersverifikation. Der Kunde macht am Ende des Bestellvorgangs ein Selfie, die Schätzung läuft in Sekunden. Liegt er klar über der Grenze, geht es sofort weiter. Nur im Grenzfall — geschätzt etwa 16 bis 19 bei einer 18er-Schwelle — fragt der Ablauf zusätzlich den Ausweis ab. Das Selfie wird zur Schätzung verarbeitet und nicht dauerhaft gespeichert, es entsteht also keine Datenbank mit Gesichtern Ihrer Kunden. Wir richten den Ablauf ein und setzen die Schwelle je Produktgruppe: 16 für Wein und Sekt, 18 für Brände und Liköre.
Kostet die Altersprüfung laufend Geld?
Bei den meisten Weingütern nicht. Didit rechnet pro Prüfung ab, und die ersten 500 im Monat sind frei — das deckt den Direktverkauf der allermeisten Güter vollständig ab. Wer darüber liegt, zahlt nach heutiger Preisliste rund zehn Cent pro Altersschätzung, etwas mehr für die Ausweisprüfung, die nur im Grenzfall dazukommt. Pro Bestellung ist das weniger, als der Korken in der Flasche kostet. Abgerechnet wird direkt zwischen Ihnen und Didit — wir schlagen nichts darauf.
Arbeiten Sie auch mit Gütern außerhalb der Pfalz?
Ja. Wir sitzen in der Pfalz und kennen die Region, arbeiten aber deutschlandweit. Das Erstgespräch läuft per Video oder Telefon — vor Ort kommen wir, wenn es für Fotos oder das Etikett Sinn ergibt.